Modernste Videotechnologie

Netzwerkkameras, Überwachungskameras, IP-Kameras

Netzwerkkameras, IP-Kameras, Überwachungskameras

Hier erfahren Sie alles, was Sie wissen sollten über Netzwerkkameras, intelligente IP-Kameras und Überwachungskameras

 

Eine Netzwerkkamera, oder auch IP-Kamera (Internet Protokoll Kamera), ist eine Kamera welche zur Videoüberwachung genutzt wird. Dabei befinden sich solche Überwachungskameras stets in einem geschlossenen Fernsehsystem (CCTV – Closed Circuit Television). Im Grundsatz unterscheidet sich ein CCTV-System von einem Broadcast-System dadurch, dass nur eine definierte Anzahl an Usern die Videobilder anschauen können und auch dürfen.

Aufbau einer Netzwerkkamera

Eine IP-Kamera besteht aus drei Hauptkomponenten:

Bildaufnahme (Sensor, Objektiv, Blende)

Das Objektiv, sowie der verwendete Bildsensor beeinflussen die Qualität und Auflösung des Videobildes massgebend. Zudem wird mit dem verwendeten Objektiv der Bildausschnitt definiert welcher überwacht wird.

Bildverarbeitung (CPU, Analog/Digital Wandlung)

Die integrierte CPU-Unit fungiert als integrierter Rechner. Neben den Aufgaben der Bildverarbeitung können moderne IP-Kameras noch diverse weitere Funktionen übernehmen. Diese werden direkt über einen externen Zugriff programmiert.

Videoausgabe (Schnittstellen)

Jede Netzwerkkamera verfügt über eine IP-Schnittstelle um die digitalen Bilddaten zu übertragen. Die meisten Kameratypen werden über diese Schnittstelle auch direkt mit Strom versorgt. Dies wird PoE (Power over Ethernet) genannt und hat den Vorteil, das jeweils nur ein Netzwerkkabel zur Überwachungskamera gezogen werden muss. Ausnahmen bilden dabei sehr leistungsintensive Kamera, z.B. bewegliche Highspeed-Kameras oder Kameras mit integrierter Heizung für sehr tiefe Temperaturen.

Weitere Schnittstellen wie programmierbare Ausgänge sind je nach Kameratyp und Einsatz gewünscht und auch verfügbar.,

Dome | Bullet | PTZ | Box

Bauformen von Überwachungskameras

Dome Netzwerkkameras

Dome IP-Kameras haben eine sehr kompakte Bauform. Die Bildsensorik inklusive dem Objektiv ist hinter einer transparenten oder getönten Kuppel platziert.

Die Bauform ermöglicht eine grosse Stabilität und einen damit verbundenen starken Vandalismusschutz. Wenn eine getönte Kuppel verwendet wird, ist von Aussen nicht ersichtlich in welche Richtung das Objektiv schaut. Dadurch wird eine höhere Abschreckung erzielt. Die Kamera kommt vorwiegend in stark gefährdeten Bereichen zum Einsatz. Es gibt Ausführungen für die Innen- wie auch für Aussenanwendungen.

Bullet IP-Kameras

Die Bullet Bauform ist länglich und bietet optimalen Platz für die komplette Kameraelektronik.

Durch die markante Optik ist die Bullet-Kamera in jedem Fall als Überwachungskamera erkennbar und wirkt stark abschreckend.

PTZ-Netzwerkkameras

Die Bauform einer PTZ-Kamera gleicht im Grunde jener der Dome-Kamera. Der grosse Unterschied besteht in der Funktionalität. Denn eine PTZ-Überwachungskamera lässt sich aus der Ferne neigen, schwenken und man kann damit zoomen (PTZ für Pan, Tilt, Zoom). Eingesetzt wird dieser Kameratyp sehr oft für die Überwachung von Kaufhäusern. Dabei wird in einem Kontrollraum manuell die Szenerie überwacht um beispielsweise Ladendiebe zu erkennen.

PTZ-Netzwerkkameras gibt es in diversen Grössen und Ausstattungen. Je nach Einsatzgebiet werden z.B. sehr schnelle Kameras benötigt oder solche mit einem sehr starken Zoom um kleinste Details zu erkennen.

Rechenleistung | Auflösung | Programmierung

Analogkamera vs. Netzwerkkamera

Analoge Überwachungskameras

Bis 1998 gab es in der Überwachungstechnik ausschliesslich analoge Überwachungskameras. Die ersten digitale Netzwerkkamera welche damals von der Firma Axis entwickelt wurde war damals noch so schlecht, dass man die IP-Kameras als nicht einsetzbar ansah. Mit der iPhone Ära und der extrem schnellen Entwicklung von immer leistungsfähigeren Bildsensoren gewannen die Netzwerkkameras zunehmend an Bedeutung.

Eigenschaften einer analogen Überwachungskamera:

  • Die Kamera benötigt auf jeden Fall eine externe Speisung
  • Die Auflösung ist sehr limitiert und erreicht maximal 1-2 MP
  • Die Bilddaten werden über ein BNC-Kabel übertragen
  • Es werden lediglich Bilddaten übertragen
  • Von jeder Kamera muss ein Kabel zum Aufnahmegerät geführt werden

Es sind immer noch diverse analoge Kameras im Einsatz. Wir bieten verschiedene Möglichkeiten an, um die bestehenden Kameras weiterhin zu nutzen, neu aber IP-Kameras in die Videoüberwachung zu integrieren. Damit kann eine schrittweise Ablösung erfolgen.

Digitale IP-Kameras

Mit der Verbesserung der Bildsensoren und der Prozessoren in den Kameras, haben Netzwerkkameras immer mehr an Bedeutung gewonnen. Heutzutage werden fast ausschliesslich IP-Kameras in Videoüberwachungslösungen eingesetzt.

Die Vorteile gegenüber analogen Überwachungskameras überwiegen sehr stark:

  • Extrem hohe Auflösungen möglich
  • Bilddaten und diverse andere digitale Signale werden über ein Netzwerkkabel gesendet
  • Die Möglichkeit die Kamera über PoE (Power over Ethernet) über das Netzwerkkabel zu versorgen
  • Sehr hohe Rechenleistung in der Kamera
  • Software kann direkt in die Kamera integriert werden
  • Netzwerke können aufgebaut werden, eine Punkt zu Punkt Verkabelung entfällt

Deshalb setzen auch wir fast ausschliesslich Netzwerkkameras in unseren Videolösungen ein. Die analogen Kameras werden nur noch da eingesetzt, wo absolut keine Verzögerung zulässig ist. Denn dies hat jede IP-Videoinstallation, auch wenn sie sehr minim ist und für den Menschen kaum erkennbar.

 

IR-Leds | Softwarelösungen | IR-Scheinwerfer | Flutlicht

IP-Kameras in der Nacht

Die optimalen Netzwerkkameras für den Nachteinsatz

Bei guten Lichtverhältnissen liefern viele IP-Kameras ein sehr gutes Bild. Doch wie sieht es bei Dunkelheit aus?

Wenn die Überwachungskameras auch in der Nacht aufnehmen sollen, dann müssen vorgängige abgeklärt werden:

  • ob die Aufnahmen auch in der Nacht in farbig sein müssen/sollen
  • ob schwarz/weiss Aufnahmen genügen
  • sind Restlichtquellen im Aufnahmebereich
  • ist mit starkem Gegenlicht z.B. durch Autoscheinwerfer zu rechnen
  • kann der Aufnahmebereich durch ein Flutlicht erhellt werden
  • darf die Kamera erkennt werden

Je nach Beantwortung der Fragen sind andere Lösungsvarianten zu priorisieren. Wir helfen Ihnen gerne bei der geeigneten Wahl.

Kontaktieren Sie uns

3 + 3 =

Wir stehen Ihnen als Spezialist für Videoüberwachungslösungen jederzeit zur Verfügung. Denn nur eine durchdachte Videoinstallation hält auch das was unsere Kunden erwarten. Kommen Sie noch heute auf uns zu, wie beraten Sie gerne.

Lukas Baumann – Geschäftsführer von ba-sic.ch gmbh

Share This